Häufige Fragen zur Alltagsmobilisation
Muss ich sportlich sein?
Nein.
Es geht nicht um Sport oder Leistung, sondern um einfache, alltagsnahe Bewegungen, die individuell angepasst werden und Sie dabei unterstützen, Ihre Selbstständigkeit zu erhalten.
Ist das zusätzlich zu einer Therapie möglich?
Ja, ausdrücklich.
Die Alltagsmobilisation ist eine ergänzende Unterstützung im Alltag und kann gut mit bestehenden ärztlichen oder therapeutischen Maßnahmen kombiniert werden.
👉 Eine Abstimmung mit behandelnden Ärzten oder Therapeuten ist bei Bedarf möglich.
Ist die Alltagsmobilisation eine Therapie?
Nein.
Die Alltagsmobilisation ist keine medizinische oder therapeutische Behandlung.
👉 Sie dient der Unterstützung im Alltag, der Aktivierung und dem Erhalt von Beweglichkeit – nicht der Behandlung von Erkrankungen.
Findet die Begleitung bei mir zu Hause statt?
Ja.
Die Begleitung erfolgt in Ihrer gewohnten Umgebung.
👉 Dadurch können Bewegungen direkt alltagsnah geübt werden – z. B. beim Aufstehen, Gehen oder im häuslichen Ablauf.
Wie oft findet die Alltagsmobilisation statt?
Zu Beginn wird in der Regel mit
👉 30 Minuten pro Termin, einmal pro Woche gestartet.
Je nach Entwicklung und Bedarf kann die Begleitung Schritt für Schritt angepasst werden:
➡️ Ausweitung auf 60 Minuten
➡️ Erhöhung auf 1–2 Termine pro Woche
👉 Ziel ist eine individuell passende und nachhaltige Unterstützung, die sich an Ihrem Alltag orientiert.
Hinweis zum zeitlichen Umfang:
Der konkrete Zeitrahmen kann je nach Organisation der Hausbesuche variieren.
👉 Bei mehreren Klienten innerhalb desselben Wohnhauses oder Wohnblocks ist zu Beginn häufig auch ein Einstieg mit kürzeren Terminen (z. B. 30 Minuten) möglich.
👉 Bei einzelnen, separaten Hausbesuchen erfolgt die Begleitung in der Regel ab einer Dauer von 60 Minuten, um eine sinnvolle und kontinuierliche Unterstützung sicherzustellen.
Bekomme ich auch Übungen für zwischendurch?
Ja.
Zwischen den Terminen erhalten Sie auf Wunsch einfache, alltagsnahe Bewegungsimpulse.
👉 Diese können selbstständig im Alltag umgesetzt werden – z. B. beim Sitzen, Aufstehen oder Gehen.
Wichtig:
Es geht nicht um „Training“, sondern um regelmäßige kleine Aktivierungen, die sich gut in den Alltag integrieren lassen.
Ich habe Angst zu stürzen – ist das Angebot trotzdem geeignet?
Ja.
Gerade bei Unsicherheit oder Sturzangst ist die Alltagsmobilisation sinnvoll.
👉 Ziel ist es, mehr Sicherheit im Alltag zu gewinnen und Bewegungen Schritt für Schritt wieder vertrauensvoll auszuführen.
Wird auch auf meine Einschränkungen Rücksicht genommen?
Ja, selbstverständlich.
👉 Die Begleitung orientiert sich immer an Ihrer persönlichen Situation – z. B. bei Unsicherheit, Schmerzen oder eingeschränkter Beweglichkeit.
Kann auch im Sitzen gearbeitet werden?
Ja.
👉 Viele Bewegungen können im Sitzen durchgeführt werden und sind genauso sinnvoll für den Alltag.
Ich habe Schmerzen – ist das trotzdem möglich?
Das hängt von der Situation ab.
👉 Die Bewegungen werden entsprechend angepasst.
Bei Unsicherheiten kann eine vorherige Rücksprache mit dem Arzt sinnvoll sein.
Was passiert, wenn ich einen schlechten Tag habe?
Das ist völlig in Ordnung.
👉 Die Begleitung wird immer an Ihre aktuelle Tagesform angepasst.
Es gibt keinen Leistungsdruck – auch kleine Bewegungen sind wertvoll.
Viele meiner Klienten berichten, dass sie im Nachgang froh sind, den Termin wahrgenommen zu haben.
👉 Die Bewegung wirkt oft aktivierend,
👉 und auch der persönliche Kontakt, ein Gespräch und die vertraute Begleitung werden als sehr wohltuend erlebt.
Was passiert, wenn ich einen Termin absagen muss?
Es kann immer einmal vorkommen, dass ein Termin nicht wahrgenommen werden kann.
👉 Gemeinsam planen wir die Termine im Voraus, sodass die Alltagsmobilisation möglichst ein fester Bestandteil Ihrer Woche wird und sich gut in Ihren Alltag integrieren lässt.
👉 Termine können bis 24 Stunden vorher kostenfrei abgesagt oder verschoben werden.
Bei kurzfristigeren Absagen bitte ich um Verständnis, dass der Termin in Rechnung gestellt werden kann.
Kann ich das Angebot auch nur vorübergehend nutzen?
Ja.
👉 Die Alltagsmobilisation kann sowohl kurzfristig zur Unterstützung als auch längerfristig begleitend in Anspruch genommen werden.
Können auch Angehörige dabei sein?
Ja, gerne.
👉 Angehörige können auf Wunsch eingebunden werden, z. B. um Sicherheit im Alltag zu geben oder kleine Unterstützungsmaßnahmen kennenzulernen.
Brauche ich besondere Kleidung oder Hilfsmittel?
Nein.
👉 Bequeme Alltagskleidung reicht völlig aus.
Vorhandene Hilfsmittel (z. B. Rollator) werden sinnvoll einbezogen.
Wie schnell sehe ich Fortschritte?
Das ist individuell unterschiedlich.
Oft zeigen sich jedoch bereits nach kurzer Zeit erste Veränderungen, zum Beispiel:
mehr Sicherheit bei Bewegungen
mehr Vertrauen in den eigenen Körper
ein aktiveres Gefühl im Alltag
Was ist, wenn ich unsicher bin, ob es das Richtige ist?
Viele starten genau an diesem Punkt.
👉 Im kostenfreien Erstgespräch nehmen wir uns Zeit für Ihre Situation.
Wir schauen gemeinsam,
• wo Sie sich mehr Sicherheit und Leichtigkeit im Alltag wünschen
• und wie eine passende Unterstützung aussehen kann
Am Ende wissen Sie ganz in Ruhe, ob es sich für Sie richtig anfühlt.
Was unterscheidet die Alltagsmobilisation von anderen Angeboten?
Die Alltagsmobilisation setzt direkt im Alltag an.
👉 Es geht nicht um Training oder feste Übungen, sondern um Bewegung genau dort, wo sie gebraucht wird – in Ihrem täglichen Leben.